„Es macht Spaß, in dieser Partei zu arbeiten“

 
Foto: SPD Bad Münder
 

Mit 113 Genossinnen und Genossen verfügt der SPD-Ortsverein Bad Münder-Hachmühlen-Brullsen über einen stabilen Mitgliederbestand. Immerhin waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 7 Neuzugänge zu verzeichnen. In der Jahreshauptversammlung am 12.03.18 wurde Wilfried Hartmann zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er will im Team arbeiten und „auch die unangenehme soziale Wirklichkeit darstellen.“

 

Zu Beginn der Versammlung in der Gaststätte des Mini-Golf-Centers am Kurpark verwies der geschäftsführende Vorsitzende Swen Fischer auf die erfolgreich abgeschlossenen Wahlkämpfe im letzten Herbst. Dabei wurden unsere Kandidaten Johannes Schraps (Bundestag) und Ulrich Watermann (Landtag) direkt gewählt. Traditionelle Veranstaltungen wie die Verteilung von Rosen in der Deisterklinik und das beliebte Himmelfahrtstreffen im Osterberg erwähnte er ebenso lobend. Die SPD sei nach innen und außen vernünftig aufgetreten und so mache es Spaß, „in dieser Partei zu arbeiten.“

Kassenwart Udo Zelck konnte auf eine solide Kassenlage verweisen. Statistisch sind allerdings 70 Prozent der Mitglieder über 60 Jahre alt und nur 9 Prozent unter 35.

Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Uwe Nötzel versicherte: „Das Jahr 2017 war für die Stadt Bad Münder ein gutes Jahr.“ Dies untermauerte er mit nachvollziehbaren Beispielen: Neuausrichtung der GeTour, Gesamtkonzept für die Feuerwehr, Verkehrsplanung für die Innenstadt, Verkauf des Kurhotels und die Wiederaufnahme des Prozesses zur Schaffung eines neuen Solebades. Bei der Entwicklung eines neuen Solebades muss jedoch „ein dickes Brett gebohrt werden.“

Bürgermeister Hartmut Büttner vervollständigte diese Darstellungen: Er erwähnte die Einweihung der neuen Grundschul-Turnhalle. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Bad Münder „ist für die ganze Stadt geplant.“ Er hob die geplanten zusätzlichen Straßenunterhaltungsmaßnahmen hervor, die durch ein gutes Jahresergebnis 2017 möglich werden. Abschließend ging er kurz auf die vorgesehenen Änderungen der Friedhofssatzung ein.

Als Kreistagsabgeordneter konnte Swen Fischer von einer äußerst positiven Entwicklung des Haushaltes für 2018 berichten. Er erwähnte schwerpunktmäßig die öffentliche Debatte um die Mahnstätte und den Lernort Bückeburg. Die ideologisch aufgeheizte Debatte verlange nach einer sachlichen Aufarbeitung dieser Thematik.

Die Wahl des neuen Ortsvereinsvorsitzenden gestaltete sich problemlos und nahezu einstimmig. Wilfried Hartmann erhielt 21 Stimmen der 22 Anwesenden. Der IG Metall-Sekretär stellte die Motivation für seine Kandidatur heraus: Er gehöre 45 Jahre zur SPD und wolle am Neuaufbau der Partei mitwirken. Dazu bedürfe es unter anderem öffentlicher Diskussionen vor Ort, der Einbindung der Jusos und Ortsteile sowie des Respektes vor anderen Meinungen. Am Herzen liege ihm ebenso, die Innenstadt attraktiver zu gestalten. Der neue Vorsitzende zeigte sich allerdings auch leicht ungeduldig und mahnend: „Wir haben nicht viel Zeit für die anstehenden Aufgaben!“

Siegfried Schönfeld

Swen Fischer, Uwe-Peter Keil, Wilfried Hartmann Foto: SPD Bad Münder

Swen Fischer und Uwe-Peter Keil umrahmen den neugewählten OV-Vorsitzenden Wilfried Hartmann.

 
    Parteileben
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.